19 Inlee See

Tag 19: Inle See

Der Tag beginnt mit einem entspannten Frühstück auf dem Hotel-Balkon und der erfreulichen Nachricht, dass wir noch eine weitere Nacht im Joy Hotel bleiben können, da heute zwei Zimmer frei sind. Gut gelaunt schlendern wir daher durch das Örtchen, machen ein paar Fotos und kaufen in einem Reisebüro schon mal 2 Bustickets für den kommenden Tag nach Lashio für 15.000 Khat each.

Eher zufällig kommen wir auf unserem weiteren Spaziergang an einer Touristeninformation vorbei und versuchen, ein paar Informationen und evtl. sogar Hotelreservierungen für unsere nächsten Destinations zu bekommen. Allerdings spricht die nette Dame weder englisch, noch funktioniert ihr Telefon und Broschüren gibt es auch nicht. Wir nehmen es hin und beschäftigen uns nicht weiter mit der Frage, was für einen Zweck so eine Touristeninformation wohl haben könnte.

Die meisten Touristen sind schon in Gruppen mit ihren Bötchen auf dem Inle See unterwegs, so dass die zur Mittagszeit noch verfügbaren Bootsführer sich in ihren Preisen unterbieten, um doch noch ein Geschäft zu machen. Wir mieten uns zu zweit ein solches Motorbötchen für 20.000 Khat für den Rest des Tages – es wird eine großartige Fahrt den Fluss entlang und quer über den Inle See (19km lang, 8km breit, max. 6m tief), vorbei an Tomatenplantagen auf dem Wasser, typischen Einbeinfischern bei ihrer Arbeit, hunderten von entgegenkommenden Holzbooten und vielen Wasserdörfern, die auf Stelzen aus dem Wasser ragen – eingerahmt in eine malerische Gebirgslandschaft.

Zwischendurch hält unser Bootsführer immer mal an, um uns in den Wasserdörfern die Seiden- und Baumwollwebereien, Schirmmanufakturen, den Tempel der springenden Katzen und die Langhals-Frauen („Giraffenfrauen“) zu zeigen. Bei einem Gold- und Silberschmied kaufen wir schöne Silberringe, in die jeweils ein Elefantenhaar mit eingearbeitet wurde. Noch beschwingt vom Myanmar Bier, das ich mir zum Mittagessen in einem Wasserrestaurant bestellt habe, kaufe ich den Zigarrendreherinnen außerdem noch mehrere Packungen Zigarillos in den Geschmacksrichtungen Anis, Minze, Blaubeere, Honig und Kirsche ab. Ein Fehlkauf, denn so lustig diese vor Ort auch rochen und schmeckten, diese Zigarillos habe ich nie wieder angerührt.

Auf der Rückfahrt machen wir noch einen kurzen Stopp am Katzentempel, der, wie der Name schon vermuten lässt, von unzähligen Katzen bevölkert sein soll. Wir sehen allerdings heute nur ein paar einzelne Katzen, die durch den ansonsten eher unspektakulären Tempel herumstreunen.

Unter dem Eindruck dieses wundervollen Tages lassen wir nach unserer Rückkehr den Abend noch einmal in entspannter Atmosphäre und bei cooler Musik im „Viewpoint“ ausklingen. Es gibt verschiedene, super leckere Tapas, dazu das ein oder andere Myanmar Beer. Ein perfekter Tag!!!

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